Arbeiten in der ambulanten Pflege

Im Interview: Daniela Berenbold, Pflegefachkraft

Pflegestellen gehören zu den am schwierigsten zu besetzenden Arbeitsplätzen. Wir haben bei Daniela Berenbold aus der Tertianum Residenz Konstanz nachgefragt, warum Sie ihren Beruf so gerne ausübt und einiges über Ihren Alltag erfahren. Lesen Sie selbst.
Warum heute noch in der Pflege arbeiten? Was lässt Sie in diesem anstrengenden Beruf bleiben?

Mir bereitet es sehr viel Freude ältere Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten und zu unterstützen. Auch die individuelle Pflege am älteren Menschen an sich macht mir sehr viel Spaß. Außerdem gebe ich gerne mein Fachwissen an den „Nachwuchs“ weiter und bilde gerne aus. Deshalb bin ich nicht nur als Pflegefachkraft angestellt, sondern auch als Praxisanleiterin bei Tertianum tätig.

Wieviel Empathie brauchen Sie in Ihrem Beruf und wo kommt sie zum Einsatz?

Viel. Insbesondere bei den Bewohnern, die an Demenz erkrankt sind, ist ein großer Anteil der Arbeit reine Empathie. Mit ihr erreicht man Menschen und macht den Zustand, auf Pflege angewiesen zu sein, für sie um einiges einfacher.

Die Tertianum Premium Residences haben eine ambulante Pflege und eine stationäre First-Class- Pflege. Warum arbeiten Sie nicht im jeweils anderen Arbeitsbereich?

Bereits vor meiner Ausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegerin im stationären Bereich absolvierte ich in diesem Haus mehrere Praktika und Ferienjobs, wodurch ich in den meisten Bereichen des Hauses einen Einblick erhalten konnte. Nachdem ich genug berufliche Erfahrungen im stationären Bereich sammeln konnte, benötigte ich eine neue Herausforderung und entschloss mich daher im ambulanten Bereich zu arbeiten.

»Ich kann hier individuell pflegen, unter minimalem Zeitdruck und mit gutem Personalschlüssel.«
Tertianum Premium Residences sind bekannt für ihre First-Class-Pflege. Auf was wird hier besonders geachtet?

Im Vergleich zu anderen pflegerischen Einrichtungen im Landkreis Konstanz wird hier besonders auf eine individuelle Pflege Wert gelegt, die mit minimalen Zeitdruck und einem guten Personalschlüssel ausgeführt wird.

Womit verbringen Sie die meiste Zeit bei der Arbeit?

90% meiner Arbeitszeit verbringe ich mit Grund- und Behandlungspflege. Die restlichen 10% mit Dokumentationsarbeit und administrativen Tätigkeiten. Zweimal pro Monat übe ich Praxisanleiterstunden aus.

Hinter jeder Arbeit steht ein gutes Team. Wie sieht das Teamwork in der Pflege aus?

Ich würde sagen, zentral ist eine konzentrierte Übergabe von Schicht zu Schicht im Team. Umsichtig zu sein, wenn Kollegen Hilfe benötigen. Dazu gehört auch Befindlichkeiten direkt anzusprechen, bevor es Probleme werden. Das alles kann man hier sehr gut.

Warum ist Tertianum Ihr Arbeitgeber?

Tertianum ist der einzige Arbeitgeber, bei dem ich aus bisheriger Erfahrung sagen kann, dass ich wirklich sehr positive Erlebnisse im Bereich Pflege gemacht habe und wirklich der Mensch im Zentrum steht.

 

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