Wie wollen wir im Alter leben?

Herausforderung individuelles Wohnen im Alter

Seit nunmehr 20 Jahren gibt es die Tertianum Residenzen, das Premium-Wohnkonzept für die Älteren und Längerlebenden im Zentrum der drei deutschen Städte Berlin, München und Konstanz. In diesen Jahren hat sich der Wohnmarkt rasant verändert. Treiber sind die gesellschaftlichen Veränderungen und die dementsprechende Ausrichtung auf die Bedürfnisse einer wachsenden und vielschichtigen Gruppe ab 65 Jahren.

Das Alter ist nicht mehr nur der letzte Lebensabschnitt, der ausschließlich behütet, mit gesundheitlichen Einschränkungen und viel Unterstützung zu meistern ist. Es ist für viele der 22 Millionen über 65-jährigen ein spannender und lebendiger Lebensabschnitt geworden, der sinnvoll ausgefüllt sein will und in dem jeder nach seinen individuellen Bedürfnissen leben möchte – ohne Einschränkungen. Die Tertianum Premium Residences bieten genau das: ein Premium-Wohnkonzept mit vielen wertvollen Services auf 5-Sterne-Niveau. Unsere Haltung lautet: Leben kennt kein Alter. Und wir sind damit gern Vorreiter im Wohnmarkt für Senioren. Doch der Markt ist breit gefächert und viele Beteiligte stehen vor der Herausforderung, ihre Wünsche für das Alter zu erkennen und entsprechende Angebote zu realisieren.
Was wir täglich erleben?

Jeden Tag sprechen unsere Residenzberaterinnen an allen drei Standorten mit potenziellen Mietern, die sich das jeweilige Haus ansehen, neugierig viele Fragen stellen und manchmal auch zur Probe wohnen. In diesen intensiven Gesprächen und durch unsere umfangreiche Marktkenntnis stellen wir übergreifend fest, dass die Wohnfrage für das Alter sehr viele beschäftigt, jedoch das bestehende Wohnangebot noch nicht für jeden das Passende zu bieten hat. So stehen alle, die sich mit dem Thema „Wohnen im Alter“ beschäftigen, vor echten Herausforderungen.

Herausforderungen für die Senioren

Auch wenn die Gesellschaft mittlerweile sensibilisiert ist für die Veränderungen der Alterszusammensetzung unserer Gesellschaft, ist das Thema des altersgerechten Wohnens mangels gesetzlicher Vorgaben und Definitionen von Standards sehr unübersichtlich. Gleiche Begrifflichkeiten für vollkommen unterschiedliche Angebote erschweren die Vergleichbarkeit für den Verbraucher. So wird die Informationsbeschaffung zu existierenden Angeboten eine ähnliche Herausforderung wie die Beurteilung der Möglichkeiten.

Herausforderung für die Angehörigen

Immer mehr Senioren entwickeln konkrete Vorstellungen zum Wohnen im Alter, formulieren diese und suchen nach der perfekten Lösung, um dann selbst die Entscheidung für ihre Wunschlösung im Alter zu treffen. Sie beraten sich dabei gerne mit ihren Angehörigen oder binden diese aktiv ein. Die Rolle der Angehörigen wird meist vom Stadium der Gesundheit und Aktivität der Senioren bestimmt. Auch wenn die Hauptentscheidung von den Senioren getroffen wird, sind die Angehörigen gerne involviert und unterstützen nach Kräften für eine fundierte Entscheidung.

Herausforderungen für die Anbieter

Es sind zwei große Herausforderungen, vor denen die Anbieter von Wohnlösungen für Senioren stehen:

Transparenz und Vergleichbarkeit

Die Aufgabe der Anbieter ist in erster Linie für Transparenz zu sorgen. Durch persönliche Beratung, Tage der offenen Tür oder Kennenlernangebote hat jeder die Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Dies gibt den Senioren die Chance, eine Vergleichbarkeit und realistische Einschätzung der passenden Wohnlösungen im Alter zu finden. Unser Appell an die Politik ist klar: Es müssen Standards definiert werden, die Senioren und Angehörigen in der Informations- und Entscheidungsphase eine Vergleichsbasis bieten und sie so unterstützen.

Den Bedarf sinnvoll decken

Aktuell klafft auf dem Markt eine Lücke zwischen Bedarf und Angebot. Eine der größten Herausforderungen ist, den steigenden Bedarf an „Betreutem Wohnen“ zu decken, aber auch den Wunsch nach individuellen Wohn- und Lebensangeboten in jeder Preiskategorie zu erfüllen. Eine Studie zum Thema „Nachfragepotenzial – Wohnen im Alter“ zeigt, dass sich rund 69 % der Seniorenhaushalte in den Top-30-Städten Deutschlands eine Warmmiete von 1.000,- Euro leisten können (4,9 Millionen Haushalte 60+). In der Altersgruppe ab 70 Jahren können sich 23 %* vorstellen, in der Wohnform des „Betreuten Wohnens“ zu leben.

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Das Wichtigste zum Schluss

Für viele Senioren ist die Entscheidung für das Wohnen im Alter ohnehin eine schwierige, zuweilen auch unangenehme Entscheidung. Sie soll wohl bedacht sein, denn sie bringt jede Menge Konsequenzen mit sich. Stellen Sie sich selbst die Fragen „Wie will ich im Alter leben?“ und „Was ist mir wichtig?“. Tauschen Sie sich offen mit Vertrauten darüber aus. Ist die Entscheidung für den Umzug im Alter getroffen, empfehlen wir, mit viel Transparenz für alle Beteiligten den Prozess des Aufräumens und Umziehens durchzuführen.

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