Interview: Arbeiten als Gesellschaftsdame | Tertianum Group
Im Interview: Heike Oberscheid, Gesellschaftsdame

Arbeiten als Gesellschaftsdame

„Zeit ist in unserer schnelllebigen Gegenwart ein rares Gut, ich schenke sie den Bewohnerinnen und Bewohnern.“
Heike Oberscheid

Liebe Frau Oberscheid, Sie sind seit dem 1. Juni 2021 in der Tertianum Premium Residenz Konstanz als „Gesellschaftsdame“ tätig. Wie stellen sich Laien Ihren Job vor und wie ist er wirklich? Erzählen Sie uns doch kurz, was Sie genau machen.

Laien mögen denken, eine Gesellschaftsdame ist zur Gesellschaft da – aber dahinter verbirgt sich noch mehr. Ich leiste den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Residenz nicht nur regelmäßig Gesellschaft, sondern ich kümmere mich darum, mit kleinen Besonderheiten den Alltag zu verschönern. Zum Beispiel begleite ich kleine Ausflüge in die Stadt oder ins Museum. Ich nehme mir Zeit, um schöne Aktivitäten anzubieten, die das Leben fröhlicher und lebendiger machen. Das kann zum Beispiel eine Buchlesung, ein Spiele-Nachmittag, oder, in der Weihnachtszeit, Adventskranz-Binden sein. Außerdem bin ich im Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und höre, was sie sich wünschen und wie sie sich fühlen. So gestalte ich das Leben in der Tertianum Residenz heiterer, schaffe eine Wohlfühlatmosphäre und bringe die Bewohnerinnen und Bewohner in Kontakt.

Die Tertianum Premium Residenzen sind bekannt für das Besondere. Wie tragen Sie mit Ihrer Arbeit dazu bei?

Zeit ist in unserer schnelllebigen Gegenwart ein rares Gut, ich schenke sie den Bewohnerinnen und Bewohnern. Außerdem bin ich in Konstanz die erste Gesellschaftsdame in den Tertianum Residenzen überhaupt – es ist also tatsächlich etwas ganz Besonderes.

Womit verbringen Sie die meiste Zeit bei der Arbeit?

Ich gehe auf die Bewohnerinnen und Bewohner zu, bringe sie zusammen und lasse sie das Leben spüren. Ich bin immer als Ansprechpartnerin da, bringe Wünsche in Erfahrung und erfülle sie, so weit wie möglich.

Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen und welche Laufbahn haben Sie hinter sich?

Bei mir standen die Menschen schon immer im Mittelpunkt. Ich bin studierte Betriebswirtin und war über 20 Jahre lang als selbstständige Unternehmerin in Konstanz tätig. In diesem Rahmen hatte ich all diese Jahre sehr viel Kontakt mit Menschen. Um noch einmal neue Pfade einzuschlagen, entschloss ich mich zur Ausbildung zur „Senioren-Assistenz“, die mich mit allen Aspekten, die Senioren beschäftigen, vertraut gemacht hat. Nachdem ich die Ausbildung im Jahr 2020 abgeschlossen habe, freue ich mich nun, meine Erfahrung in diesem schönen Umfeld in der Tertianum Residenz einbringen zu können und damit das Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu bereichern.

Was zählt zu den wichtigsten Eigenschaften, die Sie für Ihren Job benötigen?

Geduld, Empathie und Kontaktfreude sind Schlüsseleigenschaften. Außerdem hilfreich ist es, gut eigenverantwortlich arbeiten und auf verschiedenste Persönlichkeiten eingehen zu können. Meine Lebendigkeit hilft mir außerdem sehr, genauso wie mein offenes Ohr. Und zu guter Letzt sind auch Teamfähigkeit und Organisationstalent in diesem schönen Job vonnöten.

Warum ist die Tertianum Gruppe Ihr Arbeitgeber?

Die Tertianum Residenz Konstanz ist ein exquisites Haus, wertschätzender und respektvoller Umgang ist hier selbstverständlich – sowohl unter den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ich möchte dazu beitragen, ein entsprechend hochwertiges Wohlfühl-Ambiente zu bieten. Weiterhin schätze ich bei Tertianum die flexiblen Arbeitszeiten und die Tatsache, dass ich den Freiraum bekomme, eigene Ideen umzusetzen. Meine Kolleginnen und Kollegen sind sehr angenehm und es gibt sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

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